Editorial

Ende und Neubeginn

Wie üblich, ist der Jahreswechsel immer eine Zeit des Bilanzierens. Das Jahr 2020 war sicher nicht nur für uns in weiten Teilen wenig erfreulich – zwar konnten wir einige Erfolge verbuchen: Das Magazin gibt es nun auch in der Schweiz, in Kürze auch als App und mit mehr Lesern als Ende 2019.
Allgemein erfreute sich die Modellbahn großer Beliebtheit, vieles ist bei den Herstellern ausverkauft und auf absehbare Zeit nicht lieferbar. Soweit so gut.
Denn was fehlt, ist der Austausch auf Messen und in Clubs, (wirtschaftliche) Stabilität durch immer neue Regeln für den Kioskverkauf in Lockdown-Zeiten etc. Letzteres ist auch ein Grund, warum Sie keine Ausgabe unter dem Weihnachtsbaum lesen konnten. Das wirtschaftliche Risiko eines erneuten Ausfalls wie im Frühjahr war uns und unseren Partnern zu hoch.

Die nächste Ausgabe wird deshalb Ende Januar in den Druck gehen, wenn alle wichtigen Neuheiten verkündet und vorstellbar sind. Den Anfang hat ja bereits Piko gemacht. Freuen dürfen sich die AC-Sammler auf eine schöne E32, weitere Formvarianten der BR 143/243 sowie exotischer Miniaturen der polnischen ET21 oder EN57. Die größte Überraschung ist aber sicher die BR 83.10, die für die Märklin-Gleise mit Sound und Rangierkupplung angekündigt ist. Dazu und weiteren Neuheiten aber demnächst mehr unter den News.

Erfreuen Sie sich derweil an besinnlichen Bastelstunden zum Thema Winter, Anregungen finden sich ja in unserem entsprechenden Themenheft zur Genüge. Sollten Sie es noch nicht besitzen, können Sie es entweder unter der Rubrik Bezug bestellen oder aber in den entsprechenden Streamingdiensten Yumpu und Readly lesen.

In der Hoffnung auf ein besseres 2021 und neue Kontakte auf dann wieder möglichen Messen verbleibt

Ihr Michael Kratzsch-Leichsenring
Herausgeber und Chefredakteur